BWMM (das Wunder von Glashofen)

Samstag:
Am Samstag war Zählspiel über 18 Loch. Wir schickten Max Acker, Marius Bläse, Noah Kuhn und Louis Ix in die Einzel. Die Vierer bestritten Marc-Louis Rühle mit Stephan Balz, Alessandro Miele mit Steffen Huter und Travis Kilb mit Manuel Andrejka. Unsere spielerische Leistung am Samstag, mit einer 81 über Par, war gerade gut genug und letzten Endes stand Platz 7 auf der Ergebnisliste und wir mussten am Sonntag im Lochwettspiel gegen Kirchheim Wendlingen (spielten in der Saison 2021 in der 2. Bundesliga) ran.

Sonntag:
Am Sonntag im Frühstücksraum waren wir uns einig, dass wir um jeden Zentimeter kämpfen und uns allen Herausforderungen des Tages stellen werden, denn im Lochwettspiel ist alles möglich.
Keiner sollte mit einem schlechten Gefühl nach Hause fahren und denken, dass ein besseres Ergebnis möglich gewesen wäre.
Die Einzel sahen wie folgt aus:
Marius Bläse musste sich leider seinem Kontrahenten geschlagen geben, Noah Kuhn holte seinen Rückstand auf und sicherte der Mannschaft einen Punkt. Max Acker holte ebenfalls mit seiner soliden Spielweise einen Punkt fürs Team. Stephan Balz kämpfte von Schlag zu Schlag, musste sich aber dem amtierenden Clubmeister aus Kirchheim Wendlingen geschlagen geben.
Somit stand es nach den Einzeln 2:2.
Die Vierer waren wie folgt unterwegs:
Travis Kilb und Manuel Andrejka holten sich eine klaren Sieg gegen ihre Kontrahenten und konnten auf Bahn 14 den Punkt fürs Team sichern.
Marc-Louis Rühle und Louis Ix kämpften ebenfalls um jeden einzelnen Schlag. Sie waren auf den ersten 9 Löchern gleich auf, mussten sich aber dann hinten raus leider geschlagen geben.
Die absolute Überraschung dieses Wochenende war das Gespann Huter / Miele. Im ersten Einsatz für die erste Mannschaft trumpften sie groß auf. Auf Bahn 17 lagen die zwei noch einen Schlag hinter dem starken jungen Kirchheimer Duo. Mit einem fantastischen Holz aus 195 Meter schlug Huter den Ball zum Birdie aufs Grün. Miele verwandelte den Birdieputt mit routinierter Gelassenheit. AUSGLEICH!!! Auf der Bahn 18 schenken sich beide Teams nichts. Huter / Miele putteten als Erstes zum Bogey ein. Die Kirchheimer verwandelten einen 2,5 Meter Bogeyputt bergab.
Somit stand es nach allen Spielen 3,5 zu 3,5.

Stechen:
Jetzt musste jedes Team 3 Spieler auswählen, die in einem ,Sudden Death‘ gegeneinander antraten.
Für den Haghof spielten Noah Kuhn, Marius Bläse und Max Acker.
Ausgewählt wurde Bahn 10. Diese ist knapp 400 Meter bergauf, ein Par 4, die es in sich hat. Links der Bahn entlang Wald und rechts internes Aus, mit einem ca . 15m breiten Fairway.
Erster Abschlag bestritt Noah Kuhn. Er schlug den Abschlag mit dem Driver rechts ins Aus, dieser bekam aber einen Draw und kam so zurück, dass er zwei Mal auf dem Fußgängerweg aufkam und wieder in die Spielbahn zurück hüpfte . Somit hatte Kuhn noch 80 Meter zur Fahne. Leider teilte er mit einem Par das Loch mit seinem Kontrahenten. 
Marius Bläse schlug seinen Abschlag Mitte Bahn. Sein Kontrahent zeigte Nerven und hookte den Ball links in den Wald. Marius sicherte sich mit perfekten Schlägen sein Par und somit den ersten Punkt für den Haghof.
Max Acker, das Uhrwerk der Mannschaft, schlug seinen Abschlag Mitte der Bahn. Sein Kontrahent aus Kirchheim machte es ihm nach. Den Schlag ins Grün trafen beide nicht optimal und lagen somit 20 Meter vor der Fahne.
Kirchheim hatte den ersten Schlag, dieser zog sofort Spinn und blieb 2 Meter vor der Fahne stehen. Acker mit dem selben Schlag, jedoch mit etwas Pech, denn der Ball zog keinen Spinn und kam erst 5 Meter hinter der Fahne zum Liegen. Den bergab Putt konnte er leider nicht versenken und musste daher den Punkt an Kirchheim abgeben.
Nun musste Noah Kuhn auf die 18 Bahn (Par 5) um für den Haghof den Sieg zu sichern. Unbeeindruckt zog er den Driver und schlug den Ball ins linke semi Rough. Ein Transportschlag folgte auf 105 Meter zur Fahne. Der Kirchheimer wollte ihm den Transportschlag nach machen und schoss seinen Ball in einen Fairwaybunker, circa 100 Meter vor dem Grün.
Kuhn nahm sein Sandwedge aus 105 Meter in die Hand, schlug den Ball hinter die Fahne. Dieser zog Spinn Richtung Fahne und kam 4 Meter vom Loch entfernt zum Liegen.
Der Spieler aus Kirchheim hatte mit der Lage im Fairwaybunker zu kämpfen und schoss den Ball übers Grün in den Grünbunker. Hier grub sich der Ball ein. Somit konnte der Kirchheimer nur mit einem Hacker den Ball aus dem Sand befördern. Dieser lief aus und kam 6 Meter hinter der Fahne zum Liegen.
Der Putt vom Spieler aus Kirchheim lief nichts ins Loch, somit musste er sich mit einem Bogey zufrieden geben.
Kuhn spielte den Putt, als würde er auf dem Übungsgrün einputten. Der Putt blieb wenige Zentimeter vom Loch entfernt liegen und der Kirchheimer Spieler schenkte das Loch.
Am Ende stand es 2:1 für den Haghof und wir konnten den Klassenerhalt feiern.

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